Beate Uhse gewinnt IS-Ausschreibung

13 Dec 2015

 

Die Beate Uhse AG kann sich über einen Großauftrag freuen, der das Flensburger Erotik-Unternehmen wieder in die Gewinnzone bringen soll. Bei der internationalen Ausschreibung der Organisation Islamischer Staat (IS) für allgemeines Schulungsmaterial konnte man sich erfolgreich gegen 22 Konkurrenzunternehmen durchsetzen.

 

 „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem eigens für diese Ausschreibung entwickelten Modell ‚Fatima’ erfolgreich waren”, so Tim Ollesund, Vorstandsvorsitzender der Beate Uhse AG und weiter: ”die Leute vom IS waren sehr anspruchsvoll. Fatima musste für zahlreiche, bei uns weitgehend unbekannte und teilweise sehr ausgefallene und ungewöhnliche Sexpraktiken geeignet sein, was uns vor große Herausforderungen gestellt hat. Letztlich hat sich jedoch wieder deutsche Ingenieurskunst auf dem Weltmarkt durchgesetzt! Wir erwarten uns von diesem Auftrag generell eine Öffnung des gesamten arabischen Marktes.”

 

Hassan M., beim IS zuständig für Materialbeschaffung ist ebenfalls begeistert.

“Unsere Entscheidung für Fatima war letztlich eine klare Sache. Die Deutschen haben sich wirklich die größte Mühe gegeben, unsere Ausschreibungsvorgaben auf Punkt und Komma zu erfüllen. Ich möchte jetzt keine Details nennen, aber Fatima erfüllt alle Anforderungen eines aufrechten Islamisten. Für uns ist es von eminenter Bedeutung, dass sich unsere Mitarbeiter bestens vorbereiten können. Mit 72 Jungfrauen muss man schließlich erst mal zurechtkommen.”

 

Der Großauftrag mit einem Gesamtvolumen von 50 Mio Euro wird sich auch positiv auf die wirtschaftlich schwächelnde Region Flensburg auswirken, wo man  - außer mit dem Schwarzhandel mit eingezogenen Führerscheinen - keinerlei nennenswerte Geschäftserfolge aufzuweisen hat. Oberbürgermeister Thorsten Landstrom vom Südschleswigschen Wählerverband gibt sich zuversichtlich: ”der IS hat eine gigantische Nachfrage an Schulungsmaterial für seine Mitarbeiter. Wir freuen uns sehr über diesen schönen Auftrag, der in der Region 20 neue Arbeitsplätze schaffen wird.”

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