Nach Stimmengleichheit: Van der Bellen und Hofer teilen sich das höchste Amt im Staate

 

Damit haben nicht einmal altgediente Politprofis gerechnet: Nachdem die Stichwahl bei der Bundespräsidentenwahl zu einem Patt geführt hat, wollen die beiden bisherigen Gegner nun einen ungewöhnlichen Weg gehen.

 

Wie Alexander van der Bellen und Norbert Hofer in einer gemeinsamen Pressekonferenz heute früh bekanntgegeben haben, wird man sich das Amt des Bundespräsidenten in Zukunft teilen.

 

Gegenseitige Sympathie

 

Norbert Hofer berichtet: "Als ich gestern am Nachhauseweg von unserer Wahlparty war, hab ich zufällig Alexander van der Bellen beim Würstelstand bei der Oper getroffen. Eigentlich mochte ich den alten Schrulli von Anfang an ganz gerne, weil er mich ein bisschen an meinen Großvater erinnert hat. Wir waren beide schon leicht angezwitschert und sind bei einem Burenhäut'l und einem veganen Hot Dog ins Gespräch gekommen. Nach kurzer Zeit war uns klar, dass es nur einen Weg geben kann um das Land wieder zu einen, nämlich den gemeinsamen."

 

Gemeinsam 100 % Zustimmung

 

"50 % für mich, 50 % für Hofer, zusammen vertreten wir 100 % der Bevölkerung. Das hat vor uns noch keiner geschafft", zeigt sich der Professor erfreut. "Bei so einem Ergebnis kann man als verantwortungsvoller Politiker gar nicht anders handeln, als wir beide das jetzt machen werden". 

 

Norbert Hofer zitiert Cathy Lugner aus deren Wahlkampfvideo: "der Sascha ist 72, ich bin 45, im Schnitt sind wir also 58 Jahre alt. Damit sind wir sogar nach 2 Amtsperioden im Schnitt noch fit. "Und auch im Schritt noch fit", wie der fidele van der Bellen augenzwinkernd ergänzt.

 

Parteisymbole ausgetauscht

 

Wie auf dem Foto gut zu sehen, wurden auch bereits die offiziellen Parteiblumen ausgetauscht, die man sich in feierlicher Stimmung gegenseitig ans Revers gesteckt hat.

 

Van der Bellen: "sowohl die Kornblume, als auch das Hanfblatt haben ja nicht gerade den besten Ruf! Da wird viel Aufklärungsbedarf notwendig sein. Wir werden diesbezüglich einen regen Erfahrungsaustausch vornehmen."

 

Verfassung in bester Verfassung

 

Beide sind überzeugt, dass man das mit der Verfassung schon irgendwie in Einklang bringen wird.

 

Der zufällig ebenfalls am Würstelstand dabei gewesene Verfassungsrechtler Heinz Mayer hat angeblich noch vor Ort ein entsprechendes Gutachten angefertigt.

 

Bevölkerung begeistert

 

Erste Umfragen unter der Bevölkerung lassen jedenfalls mit einer großen Zustimmung rechnen.

Laut SORA Institut sind 112 % der Menschen in Österreich mit dieser Lösung einverstanden.

 

Erster Staatsbesuch führt nach Israel

 

Um vor allem in Israel die Wogen zu glätten, wird die beiden Bundespräsidenten ihr erster gemeinsamer Staatsbesuch nach Israel führen. Dort möchte man mehrere Hofer-Filialen errichten, um so die Stimmung im Land positiv zu beeinflussen.

 

 

 

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