Freiheitsstatue bricht sich den Arm - Sind Drogen im Spiel?

 

Zu einem ungewöhnlichen Vorfall kam es vergangene Nacht in New York.

 

Als - wie jeden Morgen - ein Kosmetiker-Team auf Liberty Island eintraf, um Miss Liberty die Zehennägel zu stutzen und etwas Make-up aufzutragen, fiel Jenny P. auf “dass etwas anders war als am Vortag.” Was es war, konnte sie nicht gleich erkennen, bis ihr Kollege Trevor sie auf den Gipsarm aufmerksam machte.

 

Dem Team bot sich ein skurriles Bild:

Der rechte Arm der Statue war eingegipst und ihr war ein Zacken aus der Krone gefallen (siehe Foto).

 

Wie unsere Reporterin Nelly Brisant exklusiv erfuhr, geht in New York schon lange das Gerücht um, dass Miss Liberty des Nächtens ein zwielichtiges Dasein führen soll. Man hatte dies jedoch von offizieller Seite bisher toleriert, weil die Dame bisher stets vor Eintreffen des Touristenstroms gestiefelt und gestelzt auf der Matte stand und das seit immerhin 1886.

 

Drogen und Prostitution?

 

Seit langem wurde auch gemunkelt, dass Drogen im Spiel sein könnten, ja sogar von Prostitution war die Rede. Angeblich wurde Miss Liberty mehrfach bei unsittlichen Umtrieben in eindeutigen Situationen mit einer ausrangierten Mao-Statue gesehen.

 

Die Vorgänge der vergangenen Nacht lassen sich nun jedoch nicht mehr verheimlichen, ist die Statue doch quasi auf dem Präsentierteller und der Gipsarm weithin sichtbar.

Beobachter wollen sogar unter der Nase Spuren eines weißen Pulvers ausgemacht haben. Dies wird jedoch von offizieller Seite dementiert. Unser Foto, frühmorgens von einem zufällig in der Gegend anwesenden russischen U-Boot aus aufgenommen, zeigt jedoch eindeutig verräterische Spuren.

 

Jetzt wird sich der Kongress mit dem umtriebigen Leben des New Yorker Wahrzeichens befassen. Ein Untersuchungsausschuss wurde bereits eingerichtet. Über das russische U-Boot soll bei dieser Gelegenheit auch gleich gesprochen werden.

 

Politiker uneins

 

Für die Bewerber der im November anstehenden Präsidentenwahlen ist das Ganze natürlich ein gefundenes Fressen.

 

Donald Trump, ebenso umstrittener wie aussichtsreicher Kanditat der Republikaner und gerade erst an einem Einreiseverbot in Großbritannien vorbeigeschrammt, hat sich als erster zu dieser delikaten Angelegenheit geäußert.

 

Trump, stets Vorkämpfer wenn es um Anstand und Moral geht, forderte prompt, Miss Liberty die Aufenthaltsgenehmigung zu entziehen. Er will sogar herausgefunden haben, dass die Dame mit einer längst abgelaufenen Greencard ihren Dienst versieht und sich auf Staatskosten offenbar ein lustiges Leben macht. “Die ist doch sowieso nur eine hohle Puppe!”, so Trump

 

Ganz anders Hillary Clinton: ”Als Frau genießt Miss Liberty meinen besonderen Schutz. Jede Frau hat das Recht, in ihrer Freizeit zu tun, wonach ihr der Sinn steht. Sie mag ein Flittchen sein, aber sie ist und bleibt dennoch eine Frau und ist mit Respekt zu behandeln.”

 

Präsident Barack Obama nahm den Vorfall zum Anlass, wieder einmal darauf hinzuweisen, wie wichtig ein staatliches Gesundheitssystem ist, denn der Arm wurde “offensichtlich von einem minderbegabten Tierarzt eingegipst.” Davon abgesehen, sei ihm inzwischen eigentlich ohnehin schon alles egal.”Solange sie nicht irgendwo Amok läuft, kann sie machen, was sie will”, so ein sichtlich amtsmüder US-Präsident.

 

Einzig Miss Liberty schweigt beharrlich zu den Vorkommnissen.

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