Immer mehr gefälschte Reisepässe in Umlauf

30 Jan 2016

 

Der Schwarzmarkthandel mit gefälschten Reisepässen hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

 

Immer mehr dieser professionell gefälschten Reisepässe werden im Rahmen diverser Willkommenskultur-Veranstaltungen an Österreichs Zaun-Grenzen beschlagnahmt.

 

Erstklassige Fälschungen

 

“Für den Laien sind diese Meisterwerke aus nahöstlichen Fälscherwerkstätten kaum von echten Pässen zu unterscheiden. Selbst für unsere geschulten Augen ist es sehr schwer geworden, einen gefälschten Pass eindeutig zu identifizieren” sagt Oberst Kai-Uwe Hausenblas-Blasenhaus vom Landeskriminalamt in Klagenfurt und zeigt uns ein Beispiel (siehe Foto) “wirklich perfekt gemacht! Erst die Jungs von der NSA in Bruck an der Leitha konnten diesen Pass als Fälschung entlarven. Mit unseren technischen Möglichkeiten haben wir da keine Chance!”

 

Üble Geschäfte mit Flüchtlingen

 

Die zumeist in Österreich gestohlenen Pässe - zum Teil handelt es sich sogar um Blanko-Reisepässe - werden in den Krisengebieten zu horrenden Preisen an Flüchtlinge verkauft.

Die Nachfrage ist enorm, insbesondere nach sogenannten Smartpass-Packages, wo den “Kunden” gleich noch ein iPhone 3 mitverkauft wird.

 

Schlepper übernehmen Vertrieb

 

Schlepperorganisationen profitieren ganz besonders von dieser neuen Entwicklung, da nun auch die bisher ungeliebten Leer-Rückfahrten endlich sinnvoll genutzt werden können.

 

Dragomir S., Chef der Schlepperorganisation Allways ist begeistert: ”Das kommt der gesamten Branche zu Gute. Und es hilft uns enorm, mit unserem angekratzten Image psychisch besser zurecht zu kommen!”

 

 

Please reload