Historisches Rätsel im Hausruckviertel gelöst

 

 

Die 39-Seelen-Gemeinde Kleinpfaffendorf im Hausruckviertel kann offenbar mit einer Sensation aufwarten.

 

Im Dorf kann sich gar niemand mehr erinnern, wie lange man schon über die seltsamen Konstruktionen gerätselt hat, die sich überall in der Gegend um Kleinpfaffendorf befinden.

 

Nun scheint das Geheimnis gelüftet zu sein und eine archäologische Sensation bahnt sich an.

 

Bürgermeister Ignaz Grammelhuber erzählt im Gespräch mit Nelly Brisant, wie man dem Geheimnis auf die Spur gekommen ist.

 

”Mein Schwager, der Othmar Jausengeier ist Hobby-Archäologe. Er hat immer schon vermutet, dass diese Dinger ein Geheimnis in sich bergen. Vorige Woche hat er sich auf eigene Faust mit einer Schaufel auf den Weg gemacht und mit Grabungen begonnen. In ungefähr 2 Meter Tiefe ist er auf einen Knochen gestoßen, der eindeutig einem Chinesen zuzuordnen ist. Er hat sich natürlich gewundert, was ein Chinese in unserer Gegend verloren haben könnte. Bei uns gibt es genau einen Asylanten und der ist aus Grosspfaffendorf (Metropole unweit von Kleinpfaffendorf, Anm. d. Red.).”

 

Dann ist er damit zu mir gekommen und uns ist eingefallen, dass die alte Rosi Staudenpichler, die vor ein paar Jahren gestorben ist, öfter davon berichtet hat, dass ihr Großvater ihr als Kind vom chinesisch-hausruckviertlerischen Krieg im 13. Jahrhundert erzählt hat. Wir sind darauf ins Dorfarchiv und haben nach einiger Suche tatsächlich entsprechende Hinweise gefunden. Leider sind mir die Aufzeichnungen, nachdem ich sie gelesen habe, in den Kamin gefallen und vollständig verbrannt, aber erfreulicherweise habe ich ein fotografisches Gedächtnis.”

 

Starker Tourismus-Anstieg erwartet

 

Der Bürgermeister, Eigentümer des einzigen Gasthauses in Kleinpfaffendorf, wo Journalisten aus China zum Zimmerpreis von 800 Euro pro Nacht einquartiert sind, erzählt weiter: “in den Unterlagen ist gestanden, dass die Chinesen hier in der Gegend auf der Suche nach neuem Lebensraum waren, dann aber von den Bewohnern von Kleinpfaffendorf, das damals noch Riesenpfeifenkaff hieß, vernichtend geschlagen wurden. Die gefallenen Chinesen habe man dann begraben und an der entsprechenden Stelle eine Stange in den Boden gerammt und ihren Hut oben draufgesetzt.“

 

Einwände der oberösterreichischen Ferngas AG, dass es sich dabei um die Kennzeichnung der Erdgasleitung handele, werden vom Bürgermeister vehement zurückgewiesen: “Erdgas kommt bei uns aus der Steckdose, die Ferngasler sollen sich lieber um die vielen Windräder kümmern, die hier wie Pilze aus dem Boden schießen. Und ihre Schilder können sie auch gleich von den Denkmälern abmontieren, da kommen jetzt unsere Gedenktafeln drauf“.

 

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